Rabenmutter
Bin ich etwa eine? Eine Rabenmutter? Ich schaue mein Baby an und Panik macht sich breit. Hände werden nass, sobald ich den Löffel zum Füttern nehme. Herzrasen. Beklemmungen. 'Wir müssen einen Brandherd nach dem anderen löschen' sagte Frau K. neulich zu mir. Ich bin dabei. Langsam nähere ich mich meiner Tochter an. Heute - Tag 5 - an dem ich immer noch nicht die Alte bin. Aber ich sage ihr immer wieder, dass es an mir liegt. Und ich entschuldige mich bei ihr. Ich glaube, sie versteht das. Die Gefühle sind da. Schlimmer wäre, wenn die Angst den Raum der Gefühle eingenommen hätte. So ist beides da. Liebe und Angst. Das einen hat mit dem anderen nichts zu tun.
Aber nicht alles ist schlecht. Chillig haben wir, Herr A., meine Tochter, meine Freundin, die Freundin meiner Tochter und ihre Eltern den Tag im Friedenspark genossen. Wir hatten Spaß, haben gelacht. Haben Holunderbionade und Schweinewürstchen gegessen. Musik gehört und uns mit anderen unterhalten. Bis zu dem abrupten Ende meinerseits. Keine zwei Minuten und die Zelte waren abgebaut und unsere Freunde verabschiedet. In solchen Momenten ist schnelles Handel mein Überleben. Meine Ziel ist dann mein Zuhause. Und Nahrungsmittelbeschaffung. Oft fühlt sich Panik an wie Unterzuckerung. Manchmal habe ich Glück und stelle fest, dass es nur die Unterzuckerung war. Trotzdem bleibt immer ein Rest Panik zurück.
Nachdem ich - eigentlich satt - meinen Döner aufgegessen habe, folgender Entschluss: Sollte sich mein Zustand nicht ändern, ziehe ich Tabletten in Betracht.
Herr A. fragte mich heute übrigens auch, ob er mit meiner Tochter ein paar Tage nach K. zu seiner Familie fahren soll. Natürlich habe ich abgelehnt. Zwei Tage ohne meine Baby - nicht auszudenken! Soviel zum Thema Rabenmutter.
Aber nicht alles ist schlecht. Chillig haben wir, Herr A., meine Tochter, meine Freundin, die Freundin meiner Tochter und ihre Eltern den Tag im Friedenspark genossen. Wir hatten Spaß, haben gelacht. Haben Holunderbionade und Schweinewürstchen gegessen. Musik gehört und uns mit anderen unterhalten. Bis zu dem abrupten Ende meinerseits. Keine zwei Minuten und die Zelte waren abgebaut und unsere Freunde verabschiedet. In solchen Momenten ist schnelles Handel mein Überleben. Meine Ziel ist dann mein Zuhause. Und Nahrungsmittelbeschaffung. Oft fühlt sich Panik an wie Unterzuckerung. Manchmal habe ich Glück und stelle fest, dass es nur die Unterzuckerung war. Trotzdem bleibt immer ein Rest Panik zurück.
Nachdem ich - eigentlich satt - meinen Döner aufgegessen habe, folgender Entschluss: Sollte sich mein Zustand nicht ändern, ziehe ich Tabletten in Betracht.
Herr A. fragte mich heute übrigens auch, ob er mit meiner Tochter ein paar Tage nach K. zu seiner Familie fahren soll. Natürlich habe ich abgelehnt. Zwei Tage ohne meine Baby - nicht auszudenken! Soviel zum Thema Rabenmutter.
Mapiyal - 19. Sep, 23:13
